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Reservistenkameradschaft Burghaun zu Gast beim Wachbataillon in Berlin

Veröffentlicht von Florian Hahner (admin) am 09 Jan 2016
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Ziel der diesjährigen mehrtägigen Vereinsfahrt der Rk Burghaun war die Bundeshauptstadt Berlin. In Berlin angekommen wurden zunächst die Unterkünfte in der Julius-Leber-Kaserne direkt am Flughafen Berlin-Tegel bezogen. Am Nachmittag hatten die Kameraden dann die Gelegenheit einen ersten Einblick in die Ausbildung der Protokollsoldaten einer Kompanie des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung zu bekommen. Zum einen wurden die wesentlichen Griffe mit dem Exerziergewehr Mauser K98 vorgestellt, zum anderen stellte der Kompaniechef die Struktur des Bataillons sowie den protokollarischen Dienst vor und beantwortete die Fragen der Soldaten der Reserve.

Am nächsten Morgen war es erneut möglich den Soldaten des Wachbataillons über die Schulter zu schauen, diesmal einem „Drill-Team“. Schwerpunkt dieser Ausbildung ist nicht die Vorbereitung für den protokollarischen Ehrendienst sondern Auftritte, die einen reinen Showeffekt erzielen sollen, z.B. bei Militärmusik-Festivals.

 

Gegen Mittag des gleichen Tages wurde dann die Bildungs- und Begegnungsstätte Halbe besucht. Hier informierte der Geschäftsführer Landesverband Brandenburg im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Herr Oliver Breithaupt, zunächst über die geschichtlichen Hintergründe der Kesselschlacht von Halbe, bei der Ende April 1945 mehr als 40.000 Menschen ihr Leben verloren. Danach folgte eine Führung auf dem Gelände des Waldfriedhofs Halbe, auf dem rund 24.000 Opfer der Kesselschlacht von Halbe ruhen. Im Rahmen der Führung legten die Soldaten der Reserve ein Blumengesteck nieder und gedachten in Stille der Toten.

Der darauf folgende Tag stand ganz im Zeichen der Schlacht um die „Seelower Höhen“. Zunächst wurde die Julius-Leber-Kaserne Richtung Oderbruch verlassen. Ziel war zunächst die Gedenkstätte und Museum Seelower Höhen. Nachdem dort zunächst durch einen Mitarbeiter der Gedenkstätte die taktische Ausgangslage dargestellt worden war, war das nächste Ziel die 20 Kilometer entfernte deutsch-polnische Grenze vor den Toren von Küstrin. Hier erfuhren die Teilnehmer ausführliche Informationen über die Kämpfe um den nördlichen Brückenkopf von Küstrin sowie die Festung Küstrin. Nach der Mittagsverpflegung in Gorgast erfolgte eine Geländebesprechung über die Erweiterung und Vereinigung der sowjetischen Brückenköpfe. Abgerundet wurde der Tag durch die Besichtigung der Gedenkstätte Seelower Höhen. Auf der Heimfahrt am nächsten Morgen ließen die Burghauner Reservisten das Erlebte der vergangenen Tage nochmals Revue passieren.

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Zuletzt geändert am: 09 Jan 2016 um 22:14:40

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Seite zuletzt geändert am: 18.06.2016, 08:20 von Florian Hahner