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Burghauner Reservisten in Verdun

Veröffentlicht von Florian Hahner (admin) am 16 Jun 2010
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Burghauner Reservisten in Verdun
 
Diediesjährige Fahrt führte die  Reservistenkameradschaft Burghaun nach Verdun. Auf dem Weg dorthin wurde Zwischenstation auf dem größten deutschen Soldatenfriedhof in Andilly/Frankreich, mit über 33.000 Gefallenen des letzten Weltkrieges, gemacht. Hier legte der  Vorsitzenden, Hauptgefreiter d.R. Sven Fey, am Grab seines Großvaters ein Blumengebinde an dessen Grab nieder. Den Anwesenden vermittelte er die Geschichte seines Großvaters. Danach ging es weiter nach Verdun. Im Hotel angekommen und nach einer kleinen Verschnaufpause begann das eigentliche Programm dieser Reise. Als erstes stand ein Besuch in der Citadelle Souterraine in der Stadt Verdun auf dem Programm. Hier gab es schon einmal einen geschichtlichen Vorgeschmack. In einer Rundfahrt durch die Festung wurde den teilnehmenden Kameraden das Geschehen des 1. Weltkrieges und im Besonderen das Geschehen in und um Verdun in optisch und akustischer Form deutlich gemacht. Danach fuhren die Reservisten auf die angrenzenden, jetzt wieder bewaldeten Höhen. Hier wurde an dem total zerstörten Dorf Fleury Zwischenstation gemacht, bevor es zum Fort Vaux weiterging.
 
 
Am Fort Vaux wurden die Teilnehmer in die geschichtliche Lage von 1916 und das damalige Geschehen um diese Befestigung bzw. Bunkeranlage eingewiesen. Danach ging es wieder zurück nach Verdun. Hier erläuterte Mattias Möller, Leutnant d. R. und Leitender der Veranstaltung, die geschichtliche Lage sowie die Schlachten und Kampfhandlungen aus dieser Zeit, so dass die Kameraden für die nächsten Tage gut vorbereitet waren. Bei strahlendem Sonnenschein begann der 2.Tag der militärhistorischen Exkursion. Der erste Höhepunkt war das Fort Douaumont. Durch eine sachkundige Führung vor Ort, lernte man das Geschehen in und um dieses Fort kennen. Im Fort Douamont wurde an der Gedenkstätte für die 679 im Fort beerdigten deutschen Soldaten durch die Burghauner Reservisten in militärischer Form ein Blumengebinde niedergelegt und dabei den Soldaten aller Nationen gedacht. Nach einem ausgiebigen Mittagsimbiss im Gelände ging es weiter zum „Beinhaus von Douaumont“ wo die Knochen von über 130 000 nicht identifizierten Soldaten aller Nationen aufbewahrt werden, die in der Schlacht um Verdun gefallen sind. Danach ging es weiter zum Museum von Fleury, welches an der ehemaligen Bahnhofsstation des gleichnamigen Ortes steht. In diesem Museum wurde mittels eines deutschsprachigen Dokumentarfilms das Grauen von Verdun deutlich. Auf der Weiterfahrt wurde noch ein Zwischenstopp am Zwischenwerk „Froideterre“ (Kalte Erde) eingelegt. Dort referierte der Feldwebel d. R. Michael Gramalla über dessen Funktion in der Schlacht. Um das Programm an diesem Tage abzurunden, wurde von den Teilnehmen noch der „Bajonettgraben“ (Tranchée des Baionettes) sowie der Hügel mit den Stellungsanlagen in „Vauquois“, welcher etwa 15 Kilometer vom zentralen Mittelpunkt des Geschehens lag, besucht. Auch hier verbluteten tausende französische und deutsche Soldaten im damaligen Kampfgeschehen. Am letzten Tag der Reise wurden durch die Reservisten noch die Kampfabschnitte „Höhe 304“ und Höhe „Mort Homme“ (Toter Mann) besucht. Hier führten die Kameraden Fw. d. R. Gramalla und HG d. R. Fey eine Lagedarstellung durch, so dass man sich ein realistisches Bild von der damaligen Situation machen konnte. Sehr beeindruckt von den gesehenen Dingen, traten die Burghauner Reservisten die Heimreise an.

Zuletzt geändert am: 16 Jun 2010 um 20:44:54

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Seite zuletzt geändert am: 04.12.2011, 20:10 von Florian Hahner