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Burghauner Reservisten auf militärhistorischer Exkursion

Veröffentlicht von Florian Hahner (admin) am 20 Jun 2012
Aktuelles >> RK Burghaun

Anfang Juni führte die Reservistenkameradschaft Burghaun wieder ihre Jahresfahrt durch. Ziel der Reise war diesmal Belgien sowie der Hürtgenwald bei Aachen. Am ersten Tag wurde das belgische Fort „Eben Emael“, das am „Albert Kanal“ liegt, besucht. Hier fand durch einen belgischen „Guide“(historischer Führer), einen aktiven Soldaten der belgischen Armee, eine beeindruckende, über 3 Stunden dauernde Führung, in und auf dem Fort, statt. Hierbei wurde ein Teil der über 5 km langen Gänge des Forts durchschritten und das damalige „Leben“ sowie die geschichtlichen Ereignisse u. a. mit Hilfe von dargestellten Dioramen erklärt. Danach ging es weiter zur Unterkunft nach Metternich.

Am nächsten Morgen wurde nach einem ausgiebigen Frühstück der Weg nach Vossenack angetreten. Hier wurden die Burghauner Reservisten von Herrn Heckmann, einem Angehörigen des Vereins „Museum Geschichtsverein Hürtgenwald e. V.“, empfangen. Dieser gab den Reservisten zuerst einen Einblick in die geschichtlichen Ereignisse im Hürtgenwald der Jahre 1944/45, wo tausende amerikanische und deutsche Soldaten ihr Leben ließen. Im Anschluss daran fand eine Besichtigung des Museums statt. Danach ging es dann weiter zur Kriegsgräberstätte Vossenack, mit über 2.200 gefallenen Deutschen Soldaten, darunter auch das Grab des ehemaligen Generalfeldmarschalls Walter Model. Die Kriegsgräberstätte  beinhaltet auch das Ehrenmal der 116. Panzerdivision („Windhund“ Division), eine der deutschen Divisionen, die bei den Kämpfen im Hürtgenwald 1944/45 eingesetzt wurde. Weiter ging es zum Ortsteil Simonskall, zum einzig erhalten gebliebenen Sanitätsbunker des „Westwalls“, der mühevoll vom dortigen Geschichtsverein restauriert wurde. Nach der Besichtigung des Bunkers ging es in die Nähe des Ochsenkopfes, wo noch im Jahre 2000 bei der Kampfmittelräumung ein toter amerikanischer Soldat gefunden wurde. Auch hier wurde, wie auch auf dem Soldatenfriedhof in Vossenack, kurz der gefallenen Soldaten beider Seiten gedacht. Danach ging die Fahrt weiter nach „Vogelsang“, wo die Reservisten an einer weiteren dreistündigen Führung teilnahmen. Der dortige „Guide“, ein ehemaliger Stabshauptmann der belgischen Armee, wies die Reservisten in das Areal ein, was bis 2005 als Truppenübungsplatz der belgischen Armee genutzt wurde. Der Tag fand seinen Ausklang im Hotel mit einem Kameradschaftsabend. Am dritten Tage fuhren die Reservisten nach Aachen und nahmen dort an einer zweistündigen „Altstadtführung“ teil. Nach Beendigung der Führung traten die Reservisten wieder den Heimweg an.

 

Zuletzt geändert am: 20 Jun 2012 um 11:15:25

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Seite zuletzt geändert am: 18.06.2016, 08:20 von Florian Hahner